Garten 2021 – Ideen

Der Frühling naht und dem ein oder anderen juckt schon wieder der grüne Daumen. Was soll ich nur dieses Jahr in meinem Garten anpflanzen?
In diesem Jahr ist alles anders. Reisen ist kaum möglich, Veranstaltungen und Treffen ebenfalls. So finden die Menschen wieder ihre Liebe zur Natur und ihren Gärten. Der Trend zum Gärtnern hat sich schon 2020 angebahnt und auch jetzt lassen sich die Menschen zum Gardening hinziehen.

Das schöne am neuen Trend ist: jeder kann mitmachen. Gärtnern kann man auf dem Balkon, aber auch in der Wohnung mit den Zimmerpflanzen, aber natürlich eben auch in den Gärten. Der Trend, Gemüse anzubauen ist auch nicht neu. Schließlich steckt bei diesem Gardening – Projekt die Nachhaltigkeit dahinter.

Jeder kann mitmachen
Beim Gardening – Trend kann die ganze Familie mitmachen. Dank Homeoffice hat der ein oder andere mehr Zeit. Schon wenige Zimmerpflanzen lassen uns Menschen schneller zur Ruhe finden. Vor allem für Kinder kann das Gärtnern sehr aufregend sein. Der Inhalt aus dem Biologieunterricht wird hier lebendig. Pflanzen mit Wasser gießen, dem Wachsen von neuen Pflanzen zusehen und seien es nur Zimmerpflanzen oder Blumen auf dem Balkon – als das ist nicht nur für Kinder faszinierend.

Ein wilder Garten
Ein geordneter, strukturierter und gepflegter Garten kann sehr schön sein. Doch immer größerer Beliebtheit erfreut sich der sogenannte wilde Garten. Ein Teil des Gartens wird bei diesem Gartentrend bewusst sich selbst überlassen. Das hat nicht etwas mit Faulheit zu tun. So ein wilder Garten hat nicht nur seine eigene, nämlich die natürliche Schönheit. Es ist auch ein Paradies für Bienen und andere Insekten. Die Städte werden zugebaut mit Beton und Asphalt, da finden Bienen immer weniger Blumen. Mit einer Blühfläche in eurem Garten rettet ihr die kleinen gelb-schwarzen Flieger. Auch Schmetterlinge und Igel fühlen sich hier wohl. Und natürlich spart es euch auch Arbeit.

Draußen Wohnen
Gerade ist Städten ist ein Garten Gold wert. Darum solltet ihr auch möglichst viel Zeit draußen verbringen. Der Garten wird sozusagen zu eurem zweiten Wohnzimmer. Auf der Terrasse steht nicht nur ein Gartenstuhl, sondern auch ein gemütliches Sofa, ein Couchtisch, eben alles richtig zum entspannen, wie in der Wohnung. Dazu passt auch wunderbar eine Außenküche, in der ihr euch kulinarisch austoben könnt. Ein kulinarischer und gemütlicher Gartentrend.

Hochbeete
Stark im Kommen sind Hochbeete. Sie erlauben euch auf dem Balkon ausgiebig zu Gärtnern, wenn ihr keinen eigenen Garten habt. Auch auf der Terrasse bietet sich ein Hochbeet gut an. Natürlich könnt ihr euch so eines im Baumarkt kaufen, aber ihr könnt es euch auch einfach selbst bauen. Das ist gar nicht so schwer.

Ein eigener Gemüsegarten
Wir werden immer umweltbewusster. Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen erzeugt oft unnötigen Verpackungsmüll und egal, wie Bio die Produkte auch sind, sie müssen in den Laden transportiert werden, was wieder Schadstoffe produziert. Einfache Lösung ist der eigene Gemüsegarten. Fast das ganze Jahr über könnt ihr leckere und gesunde Früchte anpflanzen. Neben den Pflanzensamen braucht es in der Regel auch nicht mehr, als zuverlässig mit Wasser zu gießen. Manche Sorten eignen sich sogar als Zimmerpflanzen.

Die Trendpflanzen 2021
Auch abseits vom Gemüsebeet wird 2021 wieder viel gepflanzt.

Oleander
Der Oleander (Nerium Oleander) gehört zu der beliebtesten Kübelpflanze. Er wird auch Rosen Lorbeer genannt und gehört als einzige Art der Pflanzengattung Nerium zu der Familie der Hundsgiftgewächse. Man liebt ihn aufgrund seiner mediterranen Blütenpracht und seiner Robustheit. Die Blüten des Oleanders leuchten intensiv. Der Oleander eignet sich hervorragend für Gärten, Terrassen und Balkons. Das Wachstum variiert von Sorte zu Sorte sehr stark jedoch kann man sagen dass der Oleander durchschnittlich etwa 30 cm pro Jahr wächst.

Löwenmäulchen
Antirrhinum majus bei uns auch als Löwenmäulchen bekannt bringt nicht nur viele bunte Farben in dein Blumenbeet oder auf den Balkon, die beliebte Sommerpflanze ist auch sehr pflegeleicht. Ursprünglich kommt die farbenfrohe, robuste und unkomplizierte Pflanze aus Südwesteuropa (Spanien, Frankreich) und ist mit seiner bunten Blütenpracht bestens für unsere Gärten geeignet. Die Blumen sind nicht nur tolle Hingucker im Garten, auch bei Bienen und Hummeln ist das Löwenmaul ein sehr beliebter Nahrungslieferant.

Lavendel
Der aus der Küstenregion des Mittelmeers stammende Lavendel ist auch bei uns im Garten anzutreffen. Der Strauch der Lavendelpflanze bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort im Garten. Lavendel hat keine besonderen Ansprüche an den Boden, durchlässig und nährstoffarm, leicht sandig reicht aus. Ideal ist eine sonnige, windgeschütze und trockene Ecke.

Pampasgras
Gras kann jeder. Aber Pampasgras macht richtig was her. Imposant und opulent vor allem ab dem Spätsommer macht es euren Garten zum absoluten Blickfang. Das Gras zählt zur Gattung Cortaderia. Man findet sie natürlicherweise in Neuseeland, Neuguinea und Südamerika, aber auch der Boden in Mitteleuropa behagt ihnen als Standort gut.

Rosen schneiden
Viele Hobbygärtner werden ängstlich, wenn es um Rosen geht. Wie werden sie richtig geschnitten? Wie muss ich die Triebe der Pflanzen entfernen und mache ich das besser im Frühjahr, Sommer oder Herbst? Wer sich dauerhaft an seinen Rosenblüten erfreuen möchte, der muss den perfekten Schnitt kennen. Dabei ist das Schneiden der Triebe ganz einfach.
Wann werden Rosen geschnitten?
Auf die Frage, wann man Rosen schneiden sollte, gibt es eine ganz klare Antwort: Im Frühjahr. Wenn im Garten die Forsythien blühen, also im März oder April, ist die beste Zeit für den Rosenschnitt.

Wie schneidet man eine Rose?
Am besten mit einer scharfen Gartenschere, damit es einen klaren Schnitt ergibt und nichts am Stiel gequetscht wird. So verletzt ihr die Pflanze und sie wird nicht so schöne Blüten hervorbringen. Es gibt auch spezielle Rosenscheren, die aber wie jede andere Schere auch regelmäßig geschnitten werden sollte.
Wo schneidet man die verblühten Rosen ab?
Seitenzweige, die im Sommer in voller Blüten waren, schneidet man auf zwei Augen. Augen sind kleine Knubbel an einem Rosenzweig, an denen im Frühling die jungen Triebe erscheinen, also die zukünftigen Zweige der Pflanzen.

Wichtig ist: Nicht zu knapp an den Augen oder zu weit weg vom Auge schneiden. Perfekt ist es, den Schnitt etwa fünf Millimeter über einem Auge anzusetzen. Wenn ihr den Schnitt dazu leicht schräg ausführt, hat es die Pflanze leichter, die Wunde zu verheilen.

Beim Rosenschnitt ist es außerdem wichtig, abgestorbene Triebe zu entfernen. Ihr müsst dabei abgestorbene, erfrorene und kranke Triebe bis ins gesunde Holz schneiden. Das ist notwendig, damit die Pflanze ihre Kraft auf die gesunden Triebe konzentrieren kann und natürlich, damit die unteren Äste auch genug Licht erhalten.

Wie weit kann ich eine alte Rosen zurückschneiden?
Das Schneiden hat am Ende natürlich unterschiedliche Auswirkungen auf die Pflanze. Wenn ihr die Pflanze sehr kurz schneidet, dann habt ihr am Ende zwar weniger Triebe, dafür aber große Blüten. Wenn ihr das Holz beim Schnitt hingegen länger lasst, habt ihr mehr Triebe, aber kleinere Blüten. Es hängt also von euch ab, wie ihr eure Rosen schneiden wollt und damit eurem Garten eine individuelle Note für den Sommer gebt.

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